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Untergruppenbacher Feuerwehr für Anforderungen gut gerüstet

Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 12.09.2011

Für Einsätze im Ort und auf der Autobahn sind moderne technische Geräte erforderlich. Auch wenn die Einsatzfahrzeuge nach jahrelangem Einsatz nur wenig Kilometer auf dem Tacho haben, entsprechen die Einrichtungen oft nicht mehr den Erfordernissen. Für den Einsatz auf der Autobahn sind hydraulische Scheren und Spreizer erforderlich, damit eingeschlossene Passagiere nach einem Unfall schnell geborgen werden können. Wenige Minuten entscheiden oft über Leben oder Tod. Für neue, technisch gut ausgerüstete Einsatzfahrzeuge, musste das Depot erweitert werden. Umkleideraum und Funkraum wurden von den Garagen getrennt und sorgen jetzt dafür, dass bei Einsätzen noch effizienter agiert werden kann.

Im Mai ist nun ein weiteres Fahrzeug in den Einsatz gegangen, das überwiegend für Ölunfälle und Unwetterschäden ausgerüstet ist. Bereits fünf Einsätze wurden damit gefahren, weiß Frank Hägele zu berichten. Durch seine Initiative wurde das Fahrzeug gefunden und beschafft. Im Schwarzwald hat er das gebrauchte holländische Fahrzeug mit wenig Laufleistung entdeckt. Mit Spendengeldern konnte die Feuerwehr das guterhaltene Fahrzeug für 6.000,- Euro erwerben, das nach der Ausstattung einen Wert von einem neuwertigen Fahrzeug von etwa 100.000,- Euro hat.

Mit viel Herzblut hat der passionierte Feuerwehrmann Frank Hägele in seiner Freizeit das Fahrzeug auf deutsche Vorschriften und Normen umgebaut und ausgerüstet. Marc Ullrich hat die gesamte Elektrik des Fahrzeuges auf den neuesten Stand gebracht. Im Gerätewagen Transport werden Ölbindemittel mitgeführt, sodass bei Ölunfällen sofort reagiert werden kann. Straßenschilder zum Sichern der Unfallstelle gehören ebenfalls dazu. Bisher hat sich das Fahrzeug nach schweren Unwettern im Einsatz bewährt. Keller waren auszupumpen und verschlammte Straßen zu reinigen. Für diesen Zweck sind drei Pumpen und ein Generator an Bord. Der GW-T dient als Ergänzung zum neuen HLF (Hilfeleistungsfahrzeug), das auch erst seit kurzer Zeit der Feuerwehr zur Verfügung steht.

Text/Bilder Siegfried Kabisch