Gemeinde Untergruppenbach - lebendig, familienfreundlich, vielseitig, naturverbunden
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Innovative Projekte

Übersicht der verschiedenen Projekten

Unsere Beteiligung an Modellvorhaben auf Landes- und Bundesebene haben uns den Ruf einer innovativen Gemeinde erbracht. Hier sehen Sie einen Auszug der Förderungen und Anerkennungen von Bund, Land und der Region:

 

Modellkindergärten und Arbeitskreis familienfreundlichen Gemeinde  Untergruppenbach :

Im Rahmen des Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) beim Bundesministerium für Raumordnung hat die Gemeinde mit einer Förderung für die Jahre 2003 bis 2006 in allen Einrichtungen so genannte Modellkindergärten geschaffen. Dabei wurden in qualitativer Hinsicht bereits 2004 die Forderungen des Landes für 2010 erfüllt. Sämtliche Erzieherinnen wurden intensiv weitergebildet. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis, aber ruhen uns auf diesen Lorbeeren nicht aus – ständig arbeiten wir an Verbesserungen.

Durch  dieses Projekt wurde auch der „Arbeitskreis Familienfreundliche Gemeinde Untergruppenbach“ initiiert, der einen bunten Strauß an Projekten umgesetzt hat. Die Gemeinde erhielt unter anderem dafür von der IHK Heilbronn-Franken im Jahr 2007 die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung als Gemeinde mit dem familienfreundlichsten Klima in der Region. Der Arbeitskreis ist bis heute sehr aktiv und verbessert ständig die Angebote im Ort.

 

LEBP - Lernende Bürgerplattform

Mit 36.000 Euro wurde die Gemeinde in einem Ideenwettbewerb vom Land ausgezeichnet. Hierfür wurden z.B. zwei PC-Stationen in den Büchereien eingerichtet. Hier können Bürger kostenlos das Internet nutzen, wenn Sie zuhause die Möglichkeit dazu nicht haben. Man dachte hier an sozial schwach gestellte Menschen und an PC-Laien. Für die, die sich mit der Technik nicht auskennen, stehen sogar ehrenamtliche Mentoren zur Verfügung, die gerne helfen.

Unser Bürgermeister hat gemeinsam mit dem Vorstand des Jugendhauses weitere 20.000 Euro aus dem Förderprogramm des Landes „Der Jugend Räume schaffen“ beantragt. Von diesem Geld wurde im Schafhaus beim Jugendhaus ein toller PC-Raum mit vielseitiger Technik eingerichtet. Die Jugendlichen haben in Abstimmung mit der Gemeinde sehr viel Eigenleistung erbracht, um diesen Raum zu renovieren. Heute finden dort regelmäßig kostenlose PC Kurse für unsere Bürger statt. Auch in unserem Haus der Generationen gibt es eine LEBP-Station.

Mehrgenerationenhaus „Haus der Generationen“

Ein Ganztageskindergarten für Kinder von 0 bis 14 Jahre und ein Pflegeheim – der Mut der Gemeinde, diese Verbindung zu schaffen, zahlt sich für alle aus. Senioren erzählen den Kindern Geschichten, Kinder singen Geburtstagslieder oder bringen die Tagespost, sie gießen die Blumen im Heim. Und zum Mittagessen sind alle zusammen, ebenso regelmäßig zum gemeinsamen Basteln oder Kochen. Alt und Jung bereichern sich, auch ohne verwandt zu sein – das ist eine Qualitätsverbesserung des Lebens für alle!

 

Einige der Projekte sind:

Berufswegepaten

Je eine Gruppe der mittleren Generation und älteren Generation betreuen unsere Hauptschüler. Dies beginnt zwei Jahre vor dem Schulabschluss und geht bis in die Berufphase hinein. Damit sind die Chancen für unsere Hauptschüler um vieles höher als anderswo.

Sozialprojekt

Die Hauptschüler sind einmal in der Woche im Pflegeheim – sie unternehmen etwas mit den Senioren, entlasten das Pflegepersonal und lernen, wie wichtig es ist, für andere da zu sein. Dies bringt gerade unseren Hauptschülern auch zusätzliche Qualifikationen.

Patenomaservice

Selbst wenn mal die Enkel groß sind oder weit weg wohnen, bei uns müssen sie nicht auf Kinder verzichten. Bei uns wird Ihnen eine Patenfamilie mit einem oder mehreren Kindern vermittelt. Die Omas treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch im Rathaus. Dor ist auch das ehrenamtliche Servicebüro, das Familien kostenlos vermittelt.

GET – Generationen erleben Technik

Unsere technikbegeisterte Senioren bauen mit Kindern und Hauptschülern Fahrzeuge zusammen, basteln Raketen und anderes. Hier ist es immer spannend und alle lernen was dazu.

Das Mehrgenerationenhaus wird vom Bundesfamilienministerium für 2007 bis 2011 mit insgesamt 200.000 Euro gefördert. Das Projekt hat so viele innovative Fassetten, dass deshalb sogar die Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen im Herbst 2008 wegen dieser Projekt in unsere Region kam. 

Traurig waren wir, nachdem sie kurz vor dem Termin auch in Heilbronn einen Besuch zusagte, der dann sogar noch einen Tag früher stattfand. Aber dafür übernahm Frau Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen bei unserem Ideenwettbewerb zur Familienfreundlichkeit die Schirmherrschaft. Die Ergebnisse werden hier im Frühjahr veröffentlicht und sukzessive umgesetzt.
Hier können Sie die Zusage über die Schirmherrschaft einsehen.

Hier können Sie den Bericht "Zwischen Nuckel und Nadelstreifen; Balance von Familie und Arbeit durch familienfreundlichere Kommunen" der Bertelsmann Stiftung einsehen.

Weitere Informationen zu diesem Thema

Urheberrecht und Kontakt

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